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Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen

Aus aktuellem Anlass hat sich die Liga mit einem Brief an die Landeshauptleute gewandt und sich einmal mehr für die dringend notwendige Kinderrehabilitation stark gemacht.

Den Brief finden Sie unten bei den Downloads

 

Empfehlungen der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen in Österreich:

  • Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation soll explizit als Pflichtleistung in die Krankenversicherungsgesetzte aufgenommen und durch politische Entscheidungen im Konsens mit Ländern und Bund finanziell bedeckt werden.
  • Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation soll bei Bedarf jedem Kind oder Jugendlichen gleichermaßen gewährt werden, unabhängig ob angeborene oder erworbene, körperliche oder psychische Störung.
  • Die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen hat notwendigerweise und in der jeweils angemessenen Form sowohl körperliche als auch psychische und soziale Aspekte zu berücksichtigen.
  • Familienorientierung soll bei jeglicher Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation beachtet werden. Sie ist unabdingbar für ein gesundheitserhaltendes und -förderndes Umfeld.
  • Es soll ein Zertifikat für anbietende Einrichtungen geben, welches für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Mindest-Qualitätskriterien ausweist und die Voraussetzung für die Finanzierung von Reha-Leistungen ist.
  • Stationäre, zentrumsorientierte sowie ambulante, wohnortnahe oder tagesklinische Rehabilitation sollen je nach Sinnhaftigkeit (Indikation, Möglichkeit der Familien und qualitätsgesichertes regionales Angebot) gleichgestellt werden.
  • Abschließend empfiehlt die Liga die rasche Umsetzung der aktuell vorliegenden Pläne zur Rehabilitation für Kinder und Jugendliche in Österreich (zuletzt ÖBIG 2010), deren Ergebnisse auch im Rahmen der Arbeitsgruppe 4 des „Kindergesundheitsdialoges“ zusammengefasst und ausformuliert wurden.

Foto: © Dan Race - Fotolia.com