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Österreich darf nicht AN, sondern soll FÜR die Zukunft seiner Kinder und Jugendlichen sparen!

Anlässlich der heutigen Budgetrede, versendet die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendesundheit folgende OTS-Meldung:

 

Wien, 27.4.2014 - Die Budgetrede am 29.4.2014 nimmt die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) zum Anlass für einen Aufruf an die politischen Verantwortlichen: bei allem Verständnis für grundsätzliche budgetäre Sparzwänge, sollten alle Bereiche der Zukunftsgestaltung für Kinder und Jugendliche hiervon weitgehend ausgenommen werden. Die Kinderliga ruft dazu auf, in der Umsetzung der Budgetvorgaben den Fokus langfristig und nachhaltig auf die Zukunft unserer Kinder und damit auf die Zukunft unseres Landes zu richten.

 

Bereits in der von der Kinderliga im Herbst 2013 präsentierten „Politischen Deklaration zur Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich“ wird eine ressortübergreifende politische Verantwortung im Bezug auf Familienfreundlichkeit und Chancengerechtigkeit für die nächste Generation eingemahnt. So sollen laut Kinderliga nun auch bei der Umsetzung der Budgetvorhaben Maßnahmen, die die bestmögliche Entwicklung und Entfaltung von Kindern und Jugendlichen sowie deren gesundes Aufwachsen fördern, vorrangig behandelt und umgesetzt werden.

 

Die Kinderliga begrüßt Budgetverschiebungen und -umschichtungen aller Ressorts, die Mittel für Ausgaben freimachen, die in die Potentialentwicklung von Kindern und Jugendlichen investiert werden. „Dort wo Kinder und Jugendliche gute Chancen haben ihre Potenziale zu entfalten, entstehen automatisch Gesundheit und sozialer Zusammenhalt. Beides sind Aspekte, welche unsere Gesellschaft dringend benötigt“, ist Prim. Dr. Klaus Vavrik, Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit überzeugt. Kinderarmut, Bildungsmangel, Jugendarbeitslosigkeit und anderes mehr, sind hingegen vergeudete wertvolle menschliche Ressourcen und erzeugen langfristig hohe Folgekosten. Belasteten Familien frühzeitig zu helfen und sie zu unterstützen, hat somit großen präventiven Wert. Es werden die Verantwortlichen aller Ressorts daher aufgefordert, in allen Bereichen Kinder und Jugendliche immer „mitzudenken“ und konkret zu überlegen, was sie zu einer kinderfreundlichen und v.a. kinderförderlichen Gesellschaft in ihrem Wirkungsbereich beitragen können. „Kinder und Jugendliche sind jedenfalls und ohne Zweifel „systemrelevant“!“

 

In diesem Zusammenhang wurde von Seiten der Kinderliga schon mehrfach die Einrichtung einer parlamentarischen Kinderkommission angeregt. Eine Kinderkommission würde dem Wert und den gesellschaftlichen Bedürfnissen von Kindern in der parlamentarischen Diskussion eine qualifizierte und kontinuierliche Aufmerksamkeit verleihen und zur Generationengerechtigkeit beitragen. Vavrik dazu: „Es geht darum, welchen Stellenwert wir Kindern in unserer Gesellschaft geben. Kinder sind nicht bloß „unsere Zukunft“, sie haben heute eine Gegenwart. So wie wir sie heute behandeln und für sie sorgen, so werden sie die Zukunft gestalten!“ 

Politische Deklaration (von SpitzenkandidatInnen bzw. SpitzenrepräsentantInnen der wahlwerbenden Parteien 2013 unterfertigt):

http://kinderjugendgesundheit.at/uploads/Politische_Deklaration.pdf

 

 

Rückfragehinweis:

Verena Bittner-Czettl

065077101373

presse@kinderjugendgesundheit.at