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Pharmig und Hauptverband der Sozialversicherungsträger unterstützen Projekte im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit und Prävention

Pharmig & Hauptverband unterstützen Projekte

Der Dachverband der pharmazeutischen Industrie und des Arzneimittelgroßhandels hat dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger einen Preisnachlass in der Höhe von etwa 6,75 Mio. Euro auf Medikamente gewährt. Diese Summe soll nun auf Wunsch der Verhandlungspartner bis 2015 zweckgebunden für Gesundheitsziele der Kinder- und Jugendgesundheit und der Prävention verwendet werden. Dies ist eine höchst begrüßenswerte Initiative, weil der Betrag wirklich ansehnlich und der Zeitraum geeignet ist, um auch Projekte mit längerer Aufbauzeit seriös auf den Weg zu bringen.

Die Liga ist im Spätherbst angefragt worden die Problemlagen der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich zu skizieren und gleichsam einen Projektekatalog möglicher Maßnahmen vorzuschlagen. Hierfür haben wir Sie damals ja alle eingeladen Ihre Ideen einzubringen. Viele sind dieser Aufforderung nachgekommen und es ist ein wirklich spannender „Strauß“ an Projektvorschlägen zusammengekommen. Es hat sich bei der „Kick-off-Sitzung“ im November dann aber herausgestellt, dass dieser Schritt zu früh angefragt wurde. Es müssen in dem genannten Gremium zuerst die Projekt-Themenfelder und Leitkriterien für die Einreichung definiert werden, es war aber noch nicht der Zeitpunkt, um konkrete Projektideen vorzustellen.
 
Wenn es weitere Aktivitäten in Richtung Einreichung oder Umsetzung gibt, werden wir Sie umgehend informieren.

Zu hoffen ist natürlich, dass es in Folge nicht nur bei Anstoß- und Modellprojekten bleibt, sondern erfolgreiche Konzepte dann auch von verantwortlichen Institutionen wie etwa Länder und Sozialversicherungen in den Regelbetrieb übernommen werden. Gelingt es nicht, aus guten Projekten ein auch breitenwirksames Angebot zu formen, dann geht der mögliche volksgesundheitliche und volkswirtschaftliche Nutzen verloren. Vorarlberg hat einen solchen strategischen Prozess exemplarisch mit dem Frühe-Hilfen-Konzept „Netzwerk Familie“ nahezu perfekt vorgemacht. In Niederösterreich hingegen ist das Vorhaben einer großflächigen Umsetzung der erfolgreichen „Safe-Elterngruppen“ ins Stocken geraten. Dabei wird der so genannte „Social return of invest“ für Aufwendungen in der frühen Kindheit mit 8 – 10 angegeben. Das bedeutet, jeder in der frühen Kindheit investierte Euro kommt volkswirtschaftlich etwa 8-10 Mal im Laufe der Lebensspanne wieder zurück. Das wäre gerade in Zeiten von immer schwierigeren Staatshaushalten höchst willkommen und nach Prof. Aiginger vom WIFO gerade derzeit eine ideale Wachstumsinvestition.

 

Förderantrag Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag Pharmig

 

Förderantrag Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag HBV

 

 

Foto: pariah083  / pixelio.de