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01.06.2024

Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag

Rund 5.000 Kinder und Jugendliche leben in Österreich mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, das bedeutet, dass sie früh sterben werden. In der Öffentlichkeit werden sie und ihre Familien wenig beachtet. Krankheit und Tod von Kindern und Jugendlichen sind nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema.

 

Der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni

  • macht auf die Situation junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien aufmerksam
  • macht die Inhalte und Angebote der pädiatrischen Hospiz- und Palliativarbeit bekannter
  • sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Thema „schwere Krankheit, Sterben und Tod von Kindern und Jugendlichen“ und enttabuisiert dieses Thema damit ein Stück weit
  • macht auf die Bedürfnisse von Kindern aufmerksam, die in ihrem Umfeld mit den Themen unheilbare Erkrankung, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind
  • schafft in der Bevölkerung Solidarität mit den erkrankten Kindern und ihren Familien
  • gewinnt Menschen für ehrenamtliches Engagement
  • wirbt um ideelle und finanzielle Unterstützer:innen

 

Motto und Symbol

Raum und Zeit für Leben und Sterben: Raum und Zeit soll es für alle Kinder und Jugendlichen geben – für alle, die jetzt leben und alle, die bald sterben. Junge Menschen mit verkürzter Lebenserwartung und ihre Familien bekommen am 1. Juni Raum und Zeit. Den Balanceakt von Familien mit unheilbar kranken Kindern in ihrem Alltag symbolisiert der:die Seiltänzer:in. Es geht um die Balance zwischen Leben und Tod, Freud und Leid, Hoffnung und Wirklichkeit, Lachen und Weinen, … Tragen und getragen werden – auch darum geht es in der Zeit der Krankheit, des Sterbens und der Trauer. Hospiz- und Palliativeinrichtungen stehen den Familien zur Seite. Sie tragen in schwierigen Zeiten mit, geben Stütze und fangen auf.

 

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