Stefan Bräunling: Gesundheitliche Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen
Mit dem Beitrag von Stefan Bräunling setzen wir unsere Reise durch unser Schwerpunktthema „Soziale Gerechtigkeit“ fort. Wir freuen uns sehr, den Beitrag „Gesundheitliche Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen" mit euch zu teilen. Dieses Mal lenken wir den Blick auf Ungleichverteilung der Gesundheitschancen je nach sozioökonomischem Status.
"Armut macht krank, und Krankheit macht arm".
(Stefan Bräunling)
Die Gastbeiträge zum Thema "Soziale Gerechtigkeit" leisten einen wertvollen Beitrag zur vertiefenden Auseinandersetzung mit unserem Schwerpunktthema. Sie beleuchten soziale Gerechtigkeit mit unterschiedlichen Zugängen und aus vielfältigen Perspektiven – und tragen so dazu bei, das Thema in seiner ganzen Breite und Komplexität sichtbar zu machen. Den Auftakt der Gastbeiträge machte der Beitrag „Die Blume der Gerechtigkeit“ von Martin Schenk. Magdalena Schwarz lenkte im zweiten Gastbeitrag den Blick auf die Bedeutung ökonomischer Rahmenbedingungen und finanzieller Ausgangslagen auf das psychische Wohlbefinden junger Menschen. Und hier findet sich der dritte und letzte Gastbeitrag von Stefan Bräunling: Gesundheitliche Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen.
"Es ist grundsätzlich so, dass Adressat:innen mit höherem Unterstützungsbedarf Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention weniger in Anspruch nehmen als sozial und bildungsbezogen Bessergestellte mit eher niedrigerem Unterstützungsbedarf. Das heißt, mit jeder Maßnahme, mit der wir nicht gezielt beeinflussen, welche Gruppen davon den größten gesundheitlichen Nutzen haben, laufen wir Gefahr, die „Schere“ der gesundheitlichen Ungleichheit weiter zu vergrößern".
(Stefan Bräunling)
Stefan Bräunling ist Dipl.-Psychologe und Master of Public Health, Leiter der Geschäftsstelle des deutschen Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit, die im Auftrag des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. angesiedelt ist,
Ein herzliches Dankeschön an Stefan Bräunling für diesen Beitrag und die tiefen Einblicke in die Wichtigkeit von lebensnahen Präventionsmaßnahmen sowie gelebter Partizipation und der Entwicklung von bedarfsgerechten Gesundheitsmaßnahmen!
Tipp: Hier gibt es den ersten Beitrag von Martin Schenk zum Nachlesen
Tipp: Hier gibt es den zweiten Beitrag von Magdalena Schwarz zum Nachlesen